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Erinnerungen an den Auschwitz-Prozess im Bürgerhaus Gallus Frankfurt, Teil 4Kurt Nelhiebel
Bremen (Weltexpresso)- Wer sich ein Bild vom Ausmaß des Verbrechens machen will, das in Auschwitz begangen worden ist, der möge sich daran erinnern, dass 2004 bei der Tsunami-Katastrophe in Ostasien mehr als 200 000 Menschen dem blinden Wüten der Naturgewalt zum Opfer gefallen sind. Das Entsetzen war groß und eine Woge des Mitleids ging rund um den Globus. In Auschwitz wurden fünfmal so viel Menschen vorsätzlich getötet – getötet von Angehörigen eines Kulturvolkes in der Mitte Europas, die hinterher nicht wahr haben wollten, wozu sie bereit waren.
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Szenen aus Jerusalem. Ideen für Rückkehr zur Normalität.Jacques Ungar
Jerusalem (Weltexpresso) - In Jerusalem und Umgebung feiert man Purim, anders als in der ganzen Welt sonst, erst heute Donnerstagabend und morgen Freitag. Der folgende Artikel von Shoshana Kordova (JTA) kommt daher gerade zur richtigen Zeit.
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Kurt Nelhiebel
Bremen (Weltexpresso) – In meiner Reportage vom 23. April 1964 über das Prozessgeschehen schildere ich unter anderem die Einvernahme des ehemaligen SS-Richters Dr. Konrad Morgen, der zur Zeit des Auschwitz-Prozesses als Rechtsanwalt in Frankfurt am Main tätig war. Die SS-Führung hatte ihn beauftragt, „Unregelmäßigkeiten“ in Auschwitz zu untersuchen. Einigen SS-Leuten wollte nämlich nicht einleuchten, dass sie das geraubte Gut der vergasten Opfer samt und sonders nach Berlin abliefern sollten:
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Über die Berichte von Kurt Nelhiebel (Conrad Taler) vom Auschwitz-ProzessRedaktion
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - In seinem Vorwort zur zweiten Auflage der Berichte Kurt Nelhiebels vom Auschwitz-Prozess (Conrad Taler, „Asche auf vereisten Wegen“, PapyRossa Verlag 2015) erinnert der 2018 verstorbene Generalstaatsanwalt des Bundeslandes Brandenburg, Erardo C. Rautenberg, an eine Rezension von Bernd Kleinhaus, in der es heißt: „Gerade weil es sich bei den Prozessberichten von Conrad Taler nicht um distanzierte Gerichtsprotokolle handelt, sondern um sorgfältige und psychologisch genaue Beobachtungen eines Zeitzeugen, sind sie auch vierzig Jahre nach dem Auschwitz-Prozess eine wichtige Lektüre.“
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Weißer Rassist tötet in Neuseeland mindestens 50 Betende und verletzt dutzendRedaktion tachles
Neuseeland (Weltexpresso) - Jüdische Gruppen weltweit zeigten sich «angewidert und am Boden zerstört», nachdem der mutmaßliche Täter, der weiße Rassist Brenton Tarrant, 28, ein Fitneßtrainer aus Australien, am Freitag bei Angriffen auf zwei Moscheen in Christchurch mindestens 50 muslimische Betende aus kürzester Distanz erschossen und einige weitere Dutzend teils lebensgefährlich schwer verletzt hatte.
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