123RFLaut einem Faktencheck von Reuters kursiert der untere Brief in demselben Wortlaut schon seit 2017. Er wurde damals ohne Nennung von Claudia Sheinbaum verbreitet, die erst seit 2024 Präsidentin von Mexiko ist

Redaktion

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Also noch einmal: Der folgende Brief ist nicht von der mexikanischen Präsidentin. Er tut nur so. Aber das tut er überzeugend.

scheinbaumSCHON ÜBER 30 000 Aufrufe! Claudia Sheinbaums herausfordernder Brief an Trump: Neustart für US-Mexiko-Beziehungen

Redaktion

Mexico Ciudad (Weltexpresso) -  Claudia Sheinbaum, die neu gewählte Präsidentin Mexikos, hat in ihrem ersten Amtsjahr einen mutigen und entscheidenden Schritt unternommen: Sie wandte sich mit einem ebenso diplomatischen wie kompromisslosen Brief an Donald Trump. Ihre eindringliche Botschaft entwirft eine Vision für die amerikanisch-mexikanischen Beziehungen, die auf gegenseitigem Respekt, Zusammenarbeit und Verantwortlichkeit basiert. Sheinbaums Worte sind ein Aufruf zu einer neuen Ära der Zusammenarbeit – einer Ära, in der Migration, Drogenhandel und Handelskonflikten mit Logik, Fakten und einem gemeinsamen Verantwortungsbewusstsein angegangen werden. In einer Welt, die davon geprägt ist, dass Politiker eine Show abziehen, setzt Sheinbaum mit ihrer entschlossenen, aber gut durchdachten Antwort einen neuen Standard für die internationale Diplomatie.

Bildschirmfoto 2025 03 03 um 01.16.22Demonstrationen in Israel

Redaktion tachles

Tel Aviv (Weltexpresso) - Zum Ende der ersten Phase der Waffenruhe-Vereinbarung zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas versammelten sich Menschen in Tel Aviv, Haifa und anderen Städten.

In der Küstenmetropole Tel Aviv sassen Aktivisten mit Eisenketten auf einer Strasse und trugen dabei Masken mit den Gesichtern von Geiseln, die seit Oktober 2023 im Gazastreifen festgehalten werden. Auf dem Boden stand auf Hebräisch die Forderung nach einer Freilassung der verbliebenen Geiseln: «Alle von ihnen». Derzeit befinden sich noch 59 Geiseln in der Gewalt von Islamisten im Gazastreifen. Davon sollen nur noch 24 Männer am Leben sein.

paris gipfel 100 1920x1080Das jüdische Logbuch Februar/März

Yves Kugelmann

Paris (Weltexpresso) - Wer kann gegenwärtig Konflikte noch richtig lesen? Seit der zweiten Präsidentschaft Trumps werden tagtäglich gewichtige Veränderungen angekündigt. Das eine folgt Ideologien, das andere Pragmatismus oder schlicht einer kapitalistischen Doktrin. Europas Antwort ist Aufrüstung. Amerikas Strategie ist Rückzug als Antwort auf Drohungen. Im Regierungssitz Élysée ist an diesem Tag Hochbetrieb. Frankreichs Präsident hat das Europa-Heft öffentlichkeitswirksam an sich gerissen. Ein Kommen und Gehen der Diplomatie – und an diesem Tag auch noch ein Abendessen mit Deutschlands Bundeskanzler in spe, Friedrich Merz. Wie nachhaltig und substanziell das ist, wird sich zeigen müssen.

Bildschirmfoto 2025 03 03 um 02.23.44Oder nicht?

FIR

BErlin (Weltexpresso) - Manchmal wünscht man sich, man habe nicht recht gehabt. Im Dezember 2021 schrieb die FIR in ihrem Newsletter: „Die FIR fordert Russland, die Ukraine und die Vereinigten Staaten, sowie alle Regierungen in Europa dazu auf, sich aktiv für eine Deeskalation der Situation einzusetzen. Niemand darf eine militärische Eskalation zulassen, die die Gefahr eines großen Krieges verstärkt. Das Desaster des Afghanistan-Einsatzes hat gerade in aller Deutlichkeit gezeigt, dass durch Militäraktionen zwar Territorien und Staaten zerstört werden können, aber keine Lösungen für politische Konflikte entstehen. Eine Lösung der Ukraine-Krise ist nur auf der Grundlage der Minsker Vereinbarungen möglich, nicht durch Militärabenteuer.“