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Felicitas Schubert
München (Weltexpresso) - "Wie weiterschreiben nach der Flucht aus Kriegs- und Krisengebieten? Wie veröffentlichen? Gehört werden?", fragen diejenigen, die die vielfach ausgezeichnete Online-Plattform Weiter Schreiben - (W)Ortwechseln betreiben, die Autoren und Autorinnen die Möglichkeit gibt, weiter zu schreiben und literarisch anzukommen. Bereits seit 2017 schreiben Autoren und Autorinnen u. a. aus Syrien, dem Irak, Iran, Jemen und Afghanistan Briefe, Erzählungen und Gedichte u. a. über ihre alte Heimat und über ihre neue, über das Weggehen und Ankommen.
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Lena Lustig
Duisburg (Weltexpresso) - Drei komplett unterschiedliche Tanzstücke von Klassik bis Techno zeigt das Ballett am Rhein in seinem neuen Programm „One and others“. Was „Polyphonia“ von Christopher Wheeldon, „one and others“ von Demis Volpi und „Salt Womb“ von Sharon Eyal miteinander verbindet, ist ihr extremer Anspruch an technische Präzision und ihre enorme Anforderung an die tänzerische Kondition. Am Samstag, 30. April, um 19.30 Uhr ist Premiere im Theater Duisburg. Erste Einblicke in das neue Programm mit anschließendem Probenbesuch bietet bei freiem Eintritt die Ballettwerkstatt am Dienstag, 26. April, um 18.00 Uhr im Theater Duisburg.
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Anna von Stillmark
Wien (Weltexpresso) - Der Stephansdom hat für die Stadt Wien natürlich eine besondere Bedeutung. Eindrucksvoll ist, wie der Dom selbst ein Ausdruck des Geschehens in Wien war und ist. Und wenn man an das Mittelalter denkt, wo der Steffel entstand, so hatten Glocken eben auch die Bedeutung, neben den besonderen religiösen Bedeutungen wie der Wandlung in der Messe, ganz schlicht; die Zeit anzuzeigen. Im April 1952 wurde eine ganz spezielle Glocke installiert: die „neue Pummerin“ war in einem inszenierten Triumphzug von Oberösterreich nach Wien gebracht worden. Zum 70. Jahrestag der berühmten Glocke im wiedereröffneten Dom erzählt eine Web-Ausstellung des Hauses der Geschichte Österreich (hdgö) nun davon.
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Werner Thala
Berlin (Weltexpresso) - Die Collage veranschaulicht mit ausgesuchten Textauszügen die engen Verbindungen des Schriftstellers zu Pommern und zur Ostsee in Leben und Werk. Die Zeit, die der junge Rudolf Ditzen alias Hans Fallada zwischen 1915 und 1925 in Pommern verbrachte, beeinflusste sein Werk bis in die 1940er Jahre hinein. Für mich ist Hans Fallada einer durch die Nazihetze und massive persönliche Suchtprobleme bedingten großen Verlierer, aber eigentlich müßte man es umkehren und sagen: wir sind die Verlierer, denn mit Fallada haben die Deutschen einen der wenigen Schriftsteller mit 57 Jahren an den Tod verloren, der auch von denen gelesen wurde, die nicht das Bildungsbürgertum im Hintergrund hatten und haben.
Weiterlesen: »Hoiho! Das Segel im Winde, zu den Sternen, Menschlein!«
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Romana Reich
Berlin (Weltexpresso) - Das ist doch mal eine gute Idee, die wir auch aus Frankfurt und Wien kennen: daß zu Ausstellungen über Mode als Ausdruck der jeweiiligen Zeit, also kulturgeschichtlichen Schauen, auch diejenigen einbezogen werden, die im selben Berufsfeld ihre Ausbildung absolvieren. Hier ist es die Mode-Meisterklasse im Lette Verein Berlin, die mit ihrer Modenschau „Go Beyond“ Outfits, die Produktionen vorstellt, die anlässlich der Ausstellung „Modebilder – Kunstkleider“ angefertigt wurden. Die Absolventen ließen sich bei ihren Entwürfen von verschiedenen Künstlern und Kunstwerken des 20. Jahrhunderts inspirieren.
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