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Klaus Hagert
Wiesbaden (Weltexpresso) - Die schwierigen Zeiten, in denen wir leben, bringen Hochkonjunktur für viele Fragen des Miteinanderlebens mit sich. Die Landeszentrale für Politische Bildung versucht, einige in öffentlichen Diskussionen zu klären: Kaum einen gesellschaftlichen Bereich hat Corona so hart getroffen wie die Kultur. Zahllose Konzerte, Theatervorstellungen, Kunstaustellungen und viele andere Ereignisse mußten abgesagt werden. Laut dem aktuellen UNESCO Weltbericht zur Kulturpolitik gingen seit Pandemiebeginn weltweit 20 Millionen Arbeitsplätze in der Kultur verloren. Die Folgen des Krieges in der Ukraine werden mit Sicherheit hinzukommen.
Weiterlesen: Sven Görtz im Gespräch mit Prof. Dr. Ansgar Schnurr
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Klaus Hagert
Berlin (Weltexpresso) - Wir leben in Zeiten, wo wie aus dem Nichts die Gegenwart auf einmal wieder ihren historischen Hintergrunderhält. Putins Krieg gegen diie Ukraine hat unter anderem zum Ergebnis, daß nie nach 1945 so viel über den Zweiten Weltkrieg geschrieben, gedacht und geredet wurde wie jetzt. Das läßt hoffen, daß auch solche Veranstaltungen wie Geschichtsmessen einen höheren Zulauf bekommen als zuvor.
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Wolfgang.Mielke
Berlin (Weltexpresso) - Hallervordens Ausgangspunkt und Domäne, aber auch immer sein sicherer Rückzugsort waren die Klamotte und der Sketch. Aber doch immer ein hintergründiger Sketch, um Verhaltensweisen, Befindlichkeiten, Zustände bloßzulegen, zu enttarnen, zu entlarven. Wenn man so will, die versteckte Herangehensweise der Weltverbesserung, ohne die es Kunst wohl kaum geben kann.
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Wolfgang.Mielke
Berlin (Weltexpresso) - Eugène Ionesco (1909 – 1994) stammte aus einem kleinen Ort, nördlich der Donau, in der Walachei, Rumänien. Sein Vater war ein rumänischer Jurist; seine Mutter Französin. 1913 ging die Familie nach Paris, weil der Vater dort promovieren wollte. Als im Sommer 1916 Rumänien in den 1. Weltkrieg auf Seiten der Entente eintrat, kehrte der Vater nach Rumänien zurück, während Ionesco zusammen mit seiner Schwester bei seiner Mutter in Paris blieb.
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Klaus Hagert
Bonn (Weltexpresso) - Diese Veranstaltung reagiert auf die aktuelle Situation, von der sie sagen: "Der Angriffskrieg gegen die Ukraine lässt die Gespenster des 20. Jahrhunderts wieder auferstehen: Der russische Präsident legitimiert die Zerstörung eines Landes mit jüdischem Staatsoberhaupt und wiedergewonnenem jüdischen Leben als „Entnazifizierungsprogramm“, und seine Anhänger*innen stilisieren sich als NS-Verfolgte. Ist Geschichte zum Videospiel geworden, wie Eva Illouz jüngst in der ZEIT schrieb?" Es fragt sich: " Wiederholt sich die Gewalt, weil im postsowjetischen Raum jede gemeinsame Erinnerung fehlt, wie Olga Grjasnowa im SPIEGEL darlegte?" Es fragt sich auch: Haben wir in Deutschland überhaupt die Landkarte gemeinsamer Kulturgeschichte, auf der wir die Ukraine einordnen können?
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