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Anna von Stillmark
Wien (Weltexpresso) - Während des Nationalsozialismus ging die Verfolgung von Jüdinnen und Juden Hand in Hand mit Vermögensraub – durchgeführt nicht nur von Seiten des Staates und der Partei, sondern auch von Privatpersonen. Kunst- und Alltagsgegenstände wurden auch nach dem Ende der NS-Herrschaft in vielen Fällen nicht an die früheren EigentümerInnen zurückgegeben. Im Laufe der Jahrzehnte verloren sich oft die Spuren, die heute zu den ErbInnen führen könnten. Als Beispiel präsentiert das Haus der Geschichte Österreich (hdgö) in Kooperation mit der Kommission für Provenienzforschung ein Landschaftsgemälde, dessen Herkunft unklar ist.
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Günther Winckel
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Es gibt kaum eine wichtigere Aufgabe für eine Gesellschaft, als Kindern die Fähigkeiten zu vermitteln, die sie benötigen, um sich in der Welt zurechtzufinden. Dem Deutschunterricht in der Schule kommt dabei eine herausragende Bedeutung zu. Hier werden die Kinder nicht nur fürs Sprechen und für Sprache sensibilisiert, womit sie Werkzeuge für ihr Denken und Handeln entwickeln können; durch kompetent begleitete Lektüre literarischer Texte erhalten sie Nahrung für ihre Phantasie und werden in ihrer Entwicklung gefördert.
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Yves Kugelmann
Wien (Weltexpresso) - Krieg in Europa. Wieder Krieg in Europa!
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Bernadette Giuliani
Budapest (Weltexpresso) - Unter der Anleitung der Theaterpädagogin Fanni Örkényi hat die Theatergruppe des Deutschen Nationalitätengymnasiums Budapest in mehreren Workshops die Erzählung der ungarndeutschen Autorin Angela Korb „Segregation“ zu einem Theaterstück ausgebaut und einstudiert. Das Ergebnis sollte bereits 2020 – passend zum damaligen Schwerpunkt der Kulturforums „Minderheiten. Mittendrin und anders“ – einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden, musste aber coronabedingt viermal verschoben werden. Am 12. April 2022 ist es nun endlich so weit – das Publikum freut sich schon lange auf die Uraufführung des Theaterstücks.
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Roswitha Cousin
Berlin (Weltexpresso) - Eine Lokal- oder Regionalgeschichte zu schreiben ist eine Herausforderung in der heutigen Zeit. Mehr und mehr versuchen einige Regierungen in Europa, eine zentral gesteuerte Geschichtspolitik durchzusetzen. Dabei besteht das Risiko, dass die historische, kulturelle Vielfalt der Regionen und ihr multiethnisches und plurikonfessionelles Erbe aus der Erzählung verschwindet.
Weiterlesen: Galizien, Schlesien und das Elsass im Vergleich
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