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Über 130 000 Israelis protestieren gegen die antidemokratischen Reformen der Regierung Netanyahu

Redaktion tachles

Tel Aviv (Weltexpresso) - Mehr als 130 000 Demonstranten sind am Samstag auf die Strasse gegangen, um gegen die Pläne der neuen Regierung zu protestieren, das israelische Gerichtssystem zu schwächen. Die überwiegende Mehrheit der Demonstranten, 120 000, befand sich in Tel Aviv, während Tausende von anderen an den Protesten in Jerusalem, Haifa und Beersheva teilnahmen.

Bildschirmfoto 2023 01 23 um 00.22.19Premier Netanyahu will dem ehemaligen Minister jedoch «nach Möglichkeit» helfen

Jacques Ungar

Tel Aviv (Weltexpresso) - Fast hätte man gemeint, sich an einem traurigen Familienfest zu befinden, und nicht an einer Sitzung der israelischen Regierung, der es nicht an Ernsthaftigkeit hätte fehlen dürfen. Mit «Schmerz» und Bitterkeit in der Stimme gab Premier Binyamin Netanyahu am Sonntagnachmittag die Entlassung seines Innen- und Gesundheitsministers Arie Deri («Shas») aus der Regierung bekannt – nach einer Lobeshymne auf das bisherigen Wirken seines politischen Freundes und Nutzniessers.

Bildschirmfoto 2023 01 22 um 01.19.57Institut zur Erinnerung an den ehemaligen britischen Oberrabbiner

Jacques Ungar

Tel Aviv (Weltexpresso) - Die Bar-Ilan-Universität in Ramat-Gan gab die Einrichtung eines Instituts bekannt, dass das Legat Rabbiner Lord Jonathan Sacks, des ehemaligen Oberrabbiners von Großbritannien und des Commonwealths ehrt und fortführt. Das Jonathan Sacks Institut der Bar-Ilan-Universität wird zwei hauptsächliche Zielsetzungen verfolgen: Sicherstellen, dass die Ideen des Rabbi Lord Sacks die Aufmerksamkeit und Anerkennung erhalten, die sie verdienen.

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Das Zögern des Bundeskanzlers hat einen triftigen Grund

Conrad Taler

 

Bremen (Weltexpresso) – Warum ist das mit Spannung erwartete Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Ramstein sang- und klanglos ohne Beschluss über die Lieferung des deutschen Kampfpanzers Leopard 2 zur Ende gegangen? 

paulskricheBürgermeisterin Eskandari-Grünberg eröffnet den Mitmachdialog in der Paulskirche
 
Redaktion

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Demokratie braucht aktive Bürgerinnen und Bürger. Demokratie braucht Orte des Zusammenkommens und des Gestaltens. Demokratie braucht die Kraft und Vielfalt der Zivilgesellschaft. Im vergangenen Oktober hat die Stadt Frankfurt deshalb den Mitmachdialog zum geplanten „Haus der Demokratie“ gestartet. Hauptfragen waren und sind: „Was ist ein Haus der Demokratie? Was soll darin passieren?“ Seither sind in Workshops und auf der Online-Plattform deinhausderdemokratie.de zahlreiche Ideen und Vorschläge eingegangen, die nun mit der Frankfurter Stadtgesellschaft und Lokalpolitik weiter erörtert werden sollen, vor Ort in der Paulskirche und im Römer. Am Dienstag, 24. Januar, wird der digitale Dialog also analog.