Amnesty InternationalFrankfurter Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg und Frauendezernentin Heilig gratulieren Narges Mohammadi zum Friedensnobelpreis

Redaktion

Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Die iranische Frauenrechtlerin Narges Mohammadi erhält den Friedensnobelpreis. Mohammadi setzt sich unermüdlich für die Menschenrechte und gegen die Unterdrückung ein. Damit zog sie den Zorn des islamistischen Regimes in Iran auf sich: 13 Mal wurde sie in ihrem Leben verhaftet und fünf Mal verurteilt, zu einer Gesamtzeit von 31 Jahren. Die Preisverleihung an Mohammadi ist auch ein Zeichen an die „Frau Leben Freiheit“-Revolution, die seit einem Jahr im Iran stattfindet.

Bildschirmfoto 2023 10 08 um 08.33.48Inferno für Israel - oder wenn das Münchentrauma den Kibbutz erreicht

Yves Kugelmann

Basel (Weltexpresso) - KOMMENTAR ZUM KRIEG GEGEN ISRAEL: Noch sind die Geiseln in der Gewalt der Hamas, die Lage und viele Kausalitäten unklar. Klar ist jedoch, dass dieser Tag Israel, den Nahen Osten und die jüdische Gemeinschaft auf lange Zeit fundamental verändern wird. Die Geiselnahme israelischer Zivilisten ist ein neuer Quantensprung in der Gewaltspirale zwischen Palästinensern und Israeli. Die Hamas trifft damit die neuralgischsten Ängste, legt israelische und jüdische Traumata frei. Seit dem Lynchmord von Ramallah im Jahre 2006, in dem die israelischen Reservisten Vadim Nurzhitz und Yossi Avrahami durch einen palästinensischen Mob vor laufenden Kameras ermordet wurden, haben Israels Sicherheitskräfte ein ähnliches Szenario mit allen Mitteln zu verhindern versucht.

Bildschirmfoto 2023 10 07 um 02.28.15Israelischer Minister hält Sukkot-Gottesdienst in Saudi-Arabien

Redaktion tachles

Riad (Weltexpresso) - Der israelische Kommunikationsminister Shlomo Karhi hat am Dienstag in Riad einen Sukkot-Gottesdienst abgehalten, ein Zeichen der Annäherung zwischen Israel und Saudi-Arabien im Zuge der Aufnahme diplomatischer Beziehungen.

Bildschirmfoto 2023 10 07 um 02.33.10Die OECD spricht

Redaktion tachles

Tel Aviv (Weltexpresso) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat Israel in einem Bericht aufgefordert, die Förderung von Jeschiwot zu stoppen und stattdessen mehr Geld in die arabischen Schulen zu stecken. Die Ultraorthodoxen und die Araber seien im Hightech-Sektor unterrepräsentiert.

TagesschauZehntausende Israelis demonstrieren die 39. Woche in Folge gegen Netanyahus Justizreform

Redaktion tachles

Jerusalem (Weltexpresso) - Zehntausende Israelis setzten ihre seit 39 Wochen andauernden Proteste gegen die Versuche der Regierung Netanyahu fort, das Justizsystem zu schwächen. Die Demonstrationen fanden an zahlreichen Orten in ganz Israel statt.