Die Jacob Augstein-Debatte: Eine verpasste Chance. Ein Beitrag Sammelband "Gebildeter Antisemitismus", Teil 7

 

Matthias Küntzel

 

Hamburg (Weltexpresso) - In ihren ersten Reaktionen auf die WSC-Listung präsentierten sich der 1967 geborene Jakob Augstein und dessen 1966 geborener Kollege Minkmar als kompetente Kenner des Antisemitismus, die sich vom Simon Wiesenthal Center nichts sagen lassen müssen. Mehr noch: Sie klärten das Center über dessen “strategische Fehler” im Kampf gegen den Antisemitismus auf.

 Die Jacob Augstein-Debatte: Eine verpasste Chance. Ein Beitrag Sammelband "Gebildeter Antisemitismus", Teil 5

 

Matthias Küntzel

 

Hamburg (Weltexpresso) - In einem Streitgespräch, zu dem der Spiegel ihn und Dieter Graumann, den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, eingeladen hatte, erhielt Augstein Gelegenheit, sich zu erklären. Es war das wichtigste Gespräch zwischen einem deutschen Juden und Nicht-Juden seit Dezember 1998, als Ignatz Bubis, der Vorgänger Graumanns, mit Martin Walser, dem Vater Augsteins, über dessen Paulskirchenrede sprach (Bubis 1998). [2]

Die Jacob Augstein-Debatte: Eine verpasste Chance. Ein Beitrag Sammelband "Gebildeter Antisemitismus", Teil 2

 

Matthias Küntzel

 

Hamburg (Weltexpresso) - Vor seiner Listung durch das Wiesenthal Center hatte Jakob Augstein sechs Israel-bezogene Kommentare verfasst. In keinem ist von “Juden” die Rede, in keinem wird das Existenzrecht Israels explizit bestritten. Warum also der Vorwurf aus den USA?

Die Jacob Augstein-Debatte: Eine verpasste Chance. Ein Beitrag Sammelband "Gebildeter Antisemitismus", Teil 6

 

Matthias Küntzel

 

Hamburg (Weltexpresso) - Den Abschluss dieser Debatte markiert eine Pressekonferenz mit Rabbi Abraham Cooper, die das Mideast Freedom Forum Berlin am 31. Januar 2013 in Berlin organisierte und die—von etwa 50 Zeitungen und Nachrichtenagenturen besucht—auf ein enormes Interesse stieß. [4]

Die Jacob Augstein-Debatte: Eine verpasste Chance. Ein Beitrag Sammelband "Gebildeter Antisemitismus", Teil 3

 

Matthias Küntzel

 

Hamburg (Weltexpresso) - Der Begriff des Doppelstandards knüpft an die berühmte “3D-Definition” von Nathan Sharansky an. Sharansky hatte auf die Frage, wie sich legitime Kritik an der israelischen Regierung vom anti-israelischen Antisemitismus unterscheide, drei Kriterien genannt. Die Kritik an Israels Politik sei legitim, wenn sie Israel nicht dämonisiere, wenn sie die Existenz des jüdischen Staates nicht delegitimiere und wenn sie an Israel keinen Doppelstandard anlege, also Ansprüche formuliert, an denen kein anderer Staat gemessen wird (Sharansky 2004).