Nominierungen zum Europäischen Filmpreises 2011 in Berlin , Teil 2

 

Von Romana Reich

 

Brüssel (Weltexpresso) – Wer schon Gelegenheit hatte, den am 8. Dezember in Deutschland anlaufenden Film von Nanni Moretti („Liebes Tagebuch“. „Das Zimmer meines Sohnes“) HABEMUS PAPAM zu sehen, wird nicht überrascht sein, daß dieser so komische wie anrührende, poetische wie politische Film für seinen Hauptdarsteller Michel Piccoli eine Nominierung für den Besten Darsteller erhalten hat, wie auch die Nominierung für das Beste Szenenbild durch Paola Pizzari.

Nominierungen zum Europäischen Filmpreises 2011 in Berlin , Teil 1

 

Von Romana Reich

 

Brüssel (Weltexpresso) – Während des Europäischen Filmfestivals in Sevilla wurden am Wochenende die Nominierungen für den Europäischen Filmpreis bekanntgegeben. Seine Verleihung findet am 3. Dezember in Berlin zum 24. Mal statt. Den nach Genre unterschiedlich zahlreichen Nominierungen lagen 45 Filme aus 32 Ländern zugrunde. Während Lars von Trier mit „Melancholia“ geradezu abräumt und achtmal nominiert wurde, schlägt sich auch Italiens Nanni Moretti mit zwei Nominierungen für „Habemus Papam“ nicht schlecht.

Serie: Die heute anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 3. November 2011, Teil 1

 

von Romana Reich 


Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Ein Tausendsassa, dieser urbayerische Werner Herzog, der nicht nur die wunderlichsten Filme und überbordenden Leinwände zuwege bringt, sondern jetzt auch noch als Kulturbotschafter längst vergangener Zeiten eine Sensation zuwegebrachte: das Abfilmen von prähistorischen Höhlenmalereien, also vor überlieferten Menschheitsgeschichten, nämlich vor 32 000 Jahren, mitten in Europa, im Südwesteuropa, in der Ardèche in Frankreich. Überhaupt ist der frankospanische Raum voller aufgefundener Höhlen, von denen die bekannteste vielleicht die von Lascaux ist, im Jahr 1040 gefunden und auf 17 000 bis 10 000 Jahre alt datiert.

Serie: Die heute anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 3. November 2011,  Teil 2

 

von Romana Reich

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Die Phantastik ist eine Literaturgattung, deren Verkörperung auf der Leinwand die filmischen Mittel sehr entgegenkommen. Das konnte schon der Stummfilm zeigen. Dennoch ist es nicht so oft der Fall, daß wir Filme mit Zwischenwelten erleben, wo Menschen in verschiedenen Zeiten oder Gestalten oder Konstellationen des Weges kommen, die so real sie scheinen, doch etwas zutiefst Irrationales uns entgegenbringen. Solche Filme haben große Ansprüche und vor allem erwecken sie diese im Zuschauer. FENSTER ZUM HOF  ist so ein Fall.

 

von Lida Bach

 

„Mein erster Gedanke war: warum hat mir das noch nie jemand erzählt?“, beschreibt John Orloff seine Konfrontation mit der Theorie, auf der sein Drehbuch basiert. „Mein zweiter Gedanke war, dass diese Geschichte wie geschaffen sei für einen großartigen Filmstoff.“ Das fühlte auch Roland Emmerich, der ihn als „Anonymous“ auf die Leinwand hievte. Wirklich alles sei dabei gewesen: „Mord, Sex, Lügen, Verrat – der Stoff für ein Drama´wie von Shakespeare.“