Serie: Drei Jubiläumsausstellungen: 150 Jahre Gustav Klimt in Wien, Teil 3

 

Claudia Schulmerich

 

Wien (Weltexpresso) – Das Leben schreibt die besten Geschichten. Und das Leben schreibt hier Klimt-Sammlungsgeschichte. Denn tatsächlich verfügt das ehemals Historische Museum der Stadt Wien über die weltweit größte und auch vielfältigste Klimt-Sammlung von den 1880er Jahren bis zum Tod 1918 – die erste Schenkung, eine Originalzeichnung, rührt aus dem Jahr 1893, der erste Ankauf 1901- , zudem empfängt einen Klimts Totenmaske, einer seiner indigofarbenen Malerkittel und später das originale Secessions-Skandalplakat, als aus dem frühen Publikumsliebling der umstrittene Avantgardist geworden war, bevor er dann wieder das gefeierte Symbol für Wien um 1900 wurde.

Serie: Drei Jubiläumsausstellungen: 150 Jahre Gustav Klimt in Wien, Teil 1

 

Claudia Schulmerich

 

Wien (Weltexpresso) – „Gustav Klimt. Ein Künstler von unglaublicher Vollendung. Ein Mensch von seltener Tiefe. Sein Werk ein Heiligtum.“, sagte Egon Schiele über seinen engen Malerfreund. Und das Allerschönste an der Prunkausstellung zum 150sten – 14. Juli 1862 - im Belvedere ist, daß Gustav Klimt zwischen Biographie und Werken als derjenige erscheint, der im Verbund die Kunst revolutionierte, was nur gemeinsam geht, weshalb den 30 Klimt-Gemälden in der Jubiläumsschau 90 Werke anderer zur Seite stehen.

Serie: Große Landesausstellung 2012 in Stuttgart: DIE WELT DER KELTEN, Teil 1/3

 

Claudia Schulmerich

 

Stuttgart (Weltexpresso) – Im Katalog zur Ausstellung begrüßt Schirmherr Bundespräsident Gauck eindeutig staatsmännischer, Landesherr Kretschmann eindeutig freudiger. Dazu hat der Ministerpräsident des Landes auch allen Grund. Eine Landesausstellung nach der anderen. Denn auch in Karlsruhe kommt die zu COROT und war doch die zu 900 JAHRE BADEN! und wir verlieren inzwischen den Überblick, wie viele es pro Jahr eigentlich geben kann.

 

Serie: Drei Jubiläumsausstellungen: 150 Jahre Gustav Klimt in Wien, Teil 2

 

Claudia Schulmerich

 

Wien (Weltexpresso) – Die femme fatale hat also Vorbilder, die hier bei Klimt im Belvedere vor allem JUDITH und SALOME heißen. Uns ist übrigens schon im ersten Raum aufgefallen, daß die Ausstellung etwas „Secessionistisches“ an sich hat, damit meinen wir, daß Form und Gestaltung der Texte an den Wänden an die damaligen Klimt-Ausstellungen gemahnen, was uns gut gefällt, weil es auch den Blick darauf richtet, welche ornamentale Kunst es war, der Gustav Klimt zur Siegespalme verhalf.

 

Serie: Pergamon. Panorama der antiken Metropole im Pergamonmuseum in Berlin, Teil 4

 

Claudia Schulmerich

 

Berlin (Weltexpresso) – Am Anfang war Alexander! Alexander der Große bleibt die Führungsfigur für alle nachfolgenden Reiche. Dieser Kolossalkopf entstand um 200 v. Chr. und wurde um 1900 über der Nordhalle der Unteren Agora gefunden. Das Original befindet sich in Istanbul, ein Abguß in Berlin. Er weist die typischen Alexanderzüge auf: