Serie: ÄGYPTENS SCHÄTZE ENTDECKEN. Meisterwerke aus dem ägyptischen Museum Turin im Historischen Museum der Pfalz Speyer, Teil 2/4

 

Claudia Schulmerich

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Wie immer finden die Ausstellungsmacher in Speyer einfach einen attraktiven Beginn. Nach der Ägyptomania und der Geschichte des Nils, mit 6 500 km Schlagader des Alten Ägypten und durch das Wasser Ernährungsgrundlage der Bevölkerung, treffen wir regelrecht dramatisch auf die raumfüllende Statue des Pharao Thutmosis I.

Serie: Das erste Biohotel in Schleswig-Holstein, MIRAMAR in Tönning, Teil 5/7

 

Hans Weißhaar und Anna von Stillmark

 

 

Tönning (Weltexpresso) – BIO besteht ja nicht nur aus Essen, BIO bedeutet für den Körper mehr. Deshalb wollten wir zum Abschluß auf die Entspannungsmassage, die vom Haus angeboten wird, nicht verzichten. Dazu muß man nur in den ersten Stock des Nebengebäudes gehen, das geht gut auch im Bademantel, wo Noemi Dettmer ihren Bereich hat. Und dann an nichts mehr denken. Die junge Frau übernimmt das. Daß sie das gelernt hat, das merkt man schnell an den Fachgriffen, oder wie soll man zu dem Streichen, dem Kneten, dem Auseinanderziehen der Haut sonst sagen.

 

Serie: Maler des russischen Realismus in den Kunstsammlungen Chemnitz, Teil 2/3

 

Claudia Schulmerich

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) –Dann gibt es Bilder aus dem Alltag der Bürger, wie von Wassili Bakschejew DIE PROSA DES ALLTAGS von 1892/93, wo die Einflüsse französischer Malerei deutlich werden. Es sind Genrebilder wie ABRECHNUNG von 1890 von Iwan Bogdanow, wo ein rotbärtiger Bauer um seinen Lohn bittet, derweil die Madame am Tisch thront, mit Samowar und Ehegatten in einer Stube, die so behaglich erscheint, weil sie mit vielen Gegenständen geschmückt Ausdruck ihrer Bewohner ist. Tatsächlich mutet einem manches niederländisch an, wie auch das durch Vorhänge verborgene Ehebett auf der rechten Seite. Der Gehalt des Bildes aber ist knallhart, wenn man die Hand des Geschäftsmanns am Rechenbrett sieht, was auf nichts Gutes für den Bauer deutet, der hilflos mit gestreckten Händen auf Geld wartet.

 

 

Serie: Maler des russischen Realismus in den Kunstsammlungen Chemnitz, Teil 3/3

 

Claudia Schulmerich

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) –Höhepunkt ist dann der Schluß. Der große Saal mit den Bildern von Ilja Repin und wenig anderen. Das ist nicht nur große europäische Malerei, das ist auch eine kulturgeschichtliche Lektion. Sieht man AUF DER DATSCHA DER AKADEMIE von 1898 nimmt man einmal die privilegierte Position der Malerausbildung unter den Sonnenschirmen in freier Natur war, sieht gleichzeitig aber auch die impressionistische Manier, in der Repin - seit 1894 Professor an der Petersburger Akademie der Künste und ein innovativer Lehrer – die Szene malte.

Serie: Maler des russischen Realismus in den Kunstsammlungen Chemnitz, Teil 1/3

 

Claudia Schulmerich

 

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Da geht einem das Herz auf, wenn man die Kunstsammlungen am Theaterplatz betritt: gemütlich sitzen die Leute beim Kaffee, blättern die ausgelegten Kataloge durch und verraten einem noch, daß sie sowohl vorher wie auch nachher hier sitzen, denn der Ausstellungsbesuch dazwischen bringt so viele Fragen, die sie gerne mit anderen austauschen oder sich festlesen. Erst recht bei dieser so ungewöhnlichen wie interessanten Ausstellung, die den fortschrittlichen Malern der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gilt, die ihr Zentrum in Sankt Petersburg hatten.